| Die
Völker Nymaths
|
|
Nymath
Das mystische Land Nymath liegt in einer
Welt jenseits der unsrigen und nur das Runenamulett
kann den Weg dorthin weisen. Nymath wird
im Süden vom Schwarzen Ozean und im
Norden vom mächtigen Pandarasgebirge
begrenzt. Auf der anderen Seite des Gebirges
schließen sich eine große Wüste
- die ehemalige Heimat der Fath - und das
Land Andaurien an, aus dem die anderen Völker
der vereinigten Stämme von Nymath einst
kamen. Die lange Küste, fruchtbare
Ebenen und das Gebirge prägen das Leben
der Völker durch Ackerbau, Viehzucht,
Fischfang, Erzbergbau und Handel.
|
Die Fath
Die Fath waren einst ein Wüstenvolk. Das
lebensspendende Element Wasser gilt ihnen als
heilig. Als die Fath nach der Flucht aus Andaurien
zum ersten Mal das Meer erblickten, verharrten
sie voller Ehrfurcht. Schließlich wurde
aus dem Wüstenvolk der Stamm der Fischer.
Die Katauren
Der Stamm der Reiter. Um die Nähe zu den
Pferden und das freie Leben mit ihnen zu wahren,
besiedelten die stolzen Katauren die fruchtbaren
Ebenen Nymaths als Bauern oder Handwerker. Dort
leben sie oft auf abgeschiedenen Höfen in
kleinen Familiengruppen zusammen. Lanze und Speer
sind ihre Hauptwaffen.
Die Onur
Der Stamm der Könige und Schwerter. Über
viele Generationen hinweg stellte dieser Stamm
die Könige Andauriens aus seinen Reihen.
Das Wichtigste für einen Onur sind seine
Ehre, seine Familie – und sein Schwert.
Zu seinem Wort zu stehen wiegt einem Onur schwerer,
als sein eigenes Leben zu schützen.
Die Raiden
Der Stamm der Falkner. Einige der ehrgeizigen
Raiden verfügen über die Gabe, eine
geistige Verbindung mit einem Falken einzugehen.
Diese seltene Begabung wird vom Vater auf den
Sohn vererbt. Nach dem Vorbild der Falkner werden
auch die Kinder der Raiden erzogen: belohnen,
statt zu strafen. Die bevorzugte Waffe der Raiden
ist der Bogen.
Die Wunand
Der Stamm der Jägerinnen. In den Sümpfen
von Nymath leben die Wunand in Clans zusammen,
wobei die Clan-Älteste das Sagen hat. Den
wenigen Männern sind Kampf und Waffengang
verboten. Sie kümmern sich um den Haushalt
und die schönen Künste. Die Waffen der
Wunandkriegerinnen sind Bogen, Speer und Feuerpeitsche
sowie ein ritueller Dolch in Form einer Flamme.
Die Uzoma
Das Volk der dunkelhäutigen Ureinwohner Nymaths.
Die Uzoma sind ein menschenähnliches Volk,
das die Menschen vom Wuchs her jedoch überragt.
Sie gewährten diesen in Nymath einst Zuflucht
und wurden später von ihnen bekämpft.
Nachdem die Elben sie hinter den Nebel verbannten,
fielen sie dem Glauben an den dunklen Gott anheim.
Die Elben
Ein anmutiges, langlebiges und hellhäutiges
Volk mit spitzen Ohren und sehr hellen Haaren.
Ein Teil der Elben strandete bei einem Unwetter
vor der Küste Nymaths. Getrennt von der restlichen
Flotte, wartet das magiebegabte Volk auf die Rückkehr
eines wandernden Sternes, der ihm den Weg in eine
ferne Heimat weisen soll.
Das kleine Volk
Über das friedliche, "kleine Volk"
- wie die Uzoma es nennen - ist nur sehr wenig
bekannt, da es zurückgezogen in einem fruchtbaren
Tal des Pandarasgebirges lebt. Kleiner vom Wuchs
als die Menschen, mit mandelförmigen, kupferfarbenen
Augen, ist ihnen die Begabung zu eigen, mit Tieren
reden zu können. Sie kümmern sich um
die vom Aussterben bedrohten Mahoui-Vögel.
Bei den Uzoma und in Nymath ranken sich viele
geheimnisvolle Legenden um dieses Volk.
|